Nach einer zeitweiligen Mitgliedschaft bei den „Freien Friesen“ kam es Mitte 2007 zu einer Gruppenspaltung. Die Familien Seeberg, Eckei und Buse gründeten die „Ostfriesische Ritterschaft.
Bereits im Gründungsjahr war unsere neu entstandene Gruppe auf mehreren Events vertreten, die uns zweifellos Ehre einbrachten: Wir nahmen am Stedesdorfer Heerlagertreffen teil, wir wurden nach unserer Bewerbung für die Burgmannentage Vechta eingeladen, da wir auch deren hohen Ansprüchen genügten. Obendrein gestalteten wir ein kleines Theaterstück für das Projekt „Fehnhusen 10“ und untermalten es mit mittelalterlichen Gesangsdarbietungen.
Zusammengefasst sind all diese Dinge durchaus positiv zu sehen: Sie haben uns zusammengeschweißt und gezeigt was wir leisten können.
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Unser Wunsch ist die Darstellung von „adeligem Lagerleben im Hochmittelalter“; es ist nicht unser Ziel, „ostfriesische Ritter“ darzustellen, denn die gab es in der Zeit um 1250 – 1300 nicht. Der Stand der Ritter bildete sich im ostfriesischen Raum um 1330 mit dem aufkommenden Häuptlingswesen – bis dahin gab es keine Standesunterschiede bei den „Freien Friesen“ und somit keine Ritter… Die von uns vorgestellten Waffen, die Bekleidung und die Ausrüstung entsprechen – soweit möglich – einer wohlhabenden Reisegruppe adeliger Personen um 1300, welche aus dem Rheinischen oder Frankreich in den Norden des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation gekommen ist. Im normalen Leben – denn ein solches haben wir auch – haben die Mitglieder der „Ostfriesischen Ritterschaft“ ganz „normale Berufe“; sie kommen aus dem ostfriesischen Raum und investieren sehr viel Freizeit und einen guten Teil von ihrem Urlaub, um ihrem Hobby des Reenactment auf verhältnismäßig hohem Niveau nachkommen zu können.
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